Art Hotel Florenz

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Kunstsammlung

Die von Luisa und Alessandro Bargiacchi mit dem aus dem Jahr 1991 stammenden Battistero von Silvio Loffredo begonnene Kollektion, bereicherte sich im Laufe der Zeit mit zahlreichen Werken von den bedeutendsten modernen Künstlern, wie Die schwarze Venus von Fernando Farulli, einer der bekanntesten Vertreter der italienischen Neo-Objektivität, einige Werke von Lucio Venna, Künstler des Zweiten Futurismus und von Piero Leddi, der sich an den mailändischen Existentialismus der sechziger Jahre anlehnt.

Der Sammlung wurden im Nachhinein einige Gemälde von Arturo Carmassi beigefügt, Protagonist der europäischen Informellen der zweiten Nachkriegszeit, wie die Große orange und blaue Komposition aus dem Jahr 1951 und andere Werke aus darauf folgenden Jahren, unter anderem In Richtung Norden aus dem Jahr 1992 oder Ananke aus dem Jahr 1996. Von diesem nicht figurativen Stil wurden später Leinwandgemälde von Giulio Turcato in die Kollektion aufgenommen, wie die wundervolle Mondoberfläche aus den sechziger Jahren sowie das aus dem Jahr 1973 stammende Meisterwerk von Antonio Corpora, das Segel und Möwen der Liebesinsel darstellt und einige außergewöhnliche materische Malereien auf Karton aus den Jahren 1961/62.

In die Sechziger Jahre gehören auch einige Werke der Künstler von Forma 1: Bellosguardo von Piero Dorazio aus dem Jahr 1964 und La storia dei Brevi von Achille Perilli aus dem Jahr 1966.

Zu dieser Sammlung gehören zudem andere nicht figurative Künstler, wie Gerardo Rueda, Vertreter der spanischen Informellen der fünfziger Jahre, der Chinese Hsiao Chin, einer der ersten Künstler, der die orientalische kennzeichnende Tradition mit dem westlichen Pinselstrich vereinte sowie die faszinierende Reihe von 6 Acqueforti, die den typischen Schnitt von Lucio Fontana aufweisen. Doch sind auch noch andere Künstler der Piazza del Popolo vertreten: Schifano, eine große Palme und ein neu interpretierter Futurismus, Gemälde aus den Anfängen der siebziger Jahre; Tano Festa, einige kostbare Karten aus den Anfängen der sechziger Jahre und eine Landschaft aus dem Jahr 1971.

Dann sind da noch einige Bilder von Aldo Mondino, eine Collage aus dem Jahr 1964 Tricolore, eine große Leinwand der siebziger Jahre I Ton Collage of Art und ein ironisches Selbstporträt von 1989, Mon Dine. Von besonderer Bedeutung sind auch die großen Zeichnungen und kleinen Skulpturen des Künstlers Mauro Staccioli, der zusammen mit Hidetoshi Nagasawa (ein Japaner, der Italien als seine zweite Heimat gewählt hat) und Giuseppe Spagnulo in dieser Ausstellung anwesend ist und deren Werke einen der großartigsten Momente der italienischen Bildhauerkunst Italiens der siebzieger Jahre darstellen. Doch die Krönung der Sammlung liegt in einer großen bemalten und mit Intarsien versehenen Tafel von Joe Tilson, einem der wichtigsten Vertreter der englischen Pop Art, Proscimeni for Demeter aus dem Jahr 1982.

Zu der Sammlung gesellen sich ein Gemälde mit dem klassischen abstrakten Pinselstrich von Luigi Veronesi, die farblichen Spannungen der Künstlerin Giulia Napoleone, die ironisch-bitteren Bildskulpturen des österreichischen Künstlers Godwin Ekhard, der bei Kokoscha lernte, die postinformelle Malerei von Mauro Betti, Noriaki Takahashi und Angelo Borgese, die raffinierte Malerei der surrealen Tradition von Cesare Paolantonio und die, den Spuren der Pop-Art folgende Kunst von Gianni Dorigo.

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